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Sport & Fun Talk Alles was mit Sport zutun hat oder witzig erscheint

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Alt 12.12.2009, 13:58
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Sportlerin Boxsport

Ein eigenes Thema für die Boxfreunde unter uns (face)

Heute Abend steigt Vitali Klitschko wieder in den Ring!


Zuerst ist Kevin Johnson an der Reihe, dann will er sich David Haye vorknöpfen: Vitali Klitschkos Terminkalender für Verabredungen im Boxring ist gut gefüllt. Der Schwergewichts- Weltmeister des Verbandes WBC will seine Arbeit am Samstagabend (22.10 Uhr/RTL) in der Berner Postfinance-Arena gegen den Amerikaner Johnson möglichst schnell verrichten.



Je kurzrundiger und kraftsparender der Auftritt, desto früher kann er sich im nächsten Jahr mit dem britischen WBA-Weltmeister Haye in den Clinch begeben. Blessuren sind deshalb tabu. "Vor Verletzungen habe ich immer Angst", gesteht Klitschko.

Schließlich waren Verletzungen die Ursache für seine einzigen Niederlagen gegen Chris Byrd (Sehnenriss in der Schulter) und Lennox Lewis (Platzwunden im Gesicht) in 40 Kämpfen. Verletzungen peinigten den 2,02-Meter-Hünen so extrem, dass er seine Karriere 2005 entnervt beendete - bis er drei Jahre und zehn Monate später erneut in den Ring stieg. Sollte der promovierte Sportwissenschaftler und Kiewer Stadtparlamentarier auch das Duell mit Johnson flink und unbeschadet überstehen, will er endlich den Familientraum der Klitschkos vollenden: die Eroberung aller vier anerkannten WM-Gürtel.

Er selbst nennt den WBC-Gürtel sein eigen, Bruder Wladimir besitzt die von IBF und WBO. Fehlt nur noch der WBA-Titel, den sich Haye vor kurzem mit einem Sieg über den «Russen-Riesen» Nikolai Walujew gesichert hat. "Es würde mich freuen, wenn der Kampf mit Haye zustande kommt", meint Klitschko. Seine Augen funkeln dabei. "Dann zeige ich ihm im Ring, was ich von ihm halte." Das ist bekanntermaßen nicht viel, exakt: rein gar nichts. "Ich werde wie ein Künstler sein Gesicht in den verschiedensten Farben ausmalen. Das wird für Haye ein böses Ende haben", zischt der 38 Jahre alte Ukrainer.
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Kuno Parschunke (12.12.2009)
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Alt 23.12.2009, 10:01
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Brähmer bleibt Weltmeister im Halbschwergewicht

Lokalmatador Jürgen Brähmer hat in Schwerin seinen Weltmeistertitel des Verbandes WBO im Halbschwergewicht erfolgreich gegen Dimitri Suchotski aus Russland verteidigt.

Lokalmatador Jürgen Brähmer hat nach einer dramatischen und blutigen Ringschlacht in Schwerin seinen Weltmeistertitel des Verbandes WBO im Halbschwergewicht erfolgreich verteidigt. Der 31-Jährige bezwang bei seiner ersten Titelverteidigung den russischen Herausforderer Dimitri Suchotski über zwölf Runden einstimmig nach Punkten. Zwei Punktricher sahen Brähmer mit 116:112 Punkten vorne, einer mit 118:112.

Brähmers russischer Herausforderer erwies sich als zäher und harter Gegner, der Brähmer bis zum Äußersten forderte. In der zehnten Runde schien Brähmer nach einer Schlagserie seines Gegners schon stehend K.o., überstand die gefährliche Situation aber trotz eines schweren Cuts über dem rechten Auge und fightete mit Hilfe der 7000 einheimischen Fans zurück. Brähmer feierte damit seinen 36. Sieg bei zwei Niederlagen. Sein Herausforderer musste im 15. Kampf seine erste Niederlage hinnehmen.

Zbik kann auf WM-Kampf hoffen

Anschließend setzte sich auch der zweite Schweriner durch. Sebastian Zbik verteidigte mit einem 2:1-Punktsieg (120:109, 117: 111, 113:115) gegen den Italiener Emanuele Della Rosa seinen Interims-WM-Titel im Mittelgewicht des Verbandes WBC. Zbik blieb nach dem ebenfalls äußerst intensiven und hart geführten Duell auch in seinem 28. Profikampf unbesiegt. Sein Gegner kassierte nach 22 Siegen die erste Niederlage.

Damit wird ein Titelkampf zwischen Zbik und WBC-Mittelgewichts-Champion Kelly Pavlik immer wahrscheinlicher. Pavlik verteidigte seine WBC- und WBO-Titel durch einen Sieg nach technischem K.o. in der fünften Runde gegen Herausforderer Miguel Espino erfolgreich. Pavlik hatte seinen Gürtel seit Februar nicht mehr pflichtgemäß verteidigt. Daraufhin hatte die WBC einen Ausscheidungskampf zwischen dem WBC-Ranglistenersten Spada und dem Ranglistenzweiten Zbik angesetzt, den der Schweriner gewann. Seitdem trägt er den Titel Interims-Weltmeister.


YouTube - Highlights Jürgen Brähmer vs. Dmitry...
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herma (04.07.2011)
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Alt 20.03.2010, 11:44
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Wladimir Klitschko gegen Eddie Chambers
Heute 22:05/RTL




Der letzte große Auftritt vor dem heutigen Kampf gehörte dem Champion. Wem auch sonst? Und Wladimir Klitschko zelebrierte ihn. Muskelprotzen, Mädchenkreischen inklusive - und natürlich Psychospielchen. Just in dem Moment, in dem Herausforderer Eddie Chambers beim gestrigen Wiegen in einem Düsseldorfer Kaufhaus auf die Waage steigen wollte, hielt - Tatatataaa! - der Schwergewichts-König Einzug und zog die gesamte Aufmerksamkeit auf sich, sodass der Ami verloren auf der Bühne stand und dumm aus der Wäsche guckte, die nur aus einer Unterhose bestand.

Zufall? Die Klitschkos überlassen nichts dem Zufall. Auch der Schauplatz des Wiegens war durchaus symbolträchtig: die Bettenabteilung. Als wolle der K.o.-König dem Rivalen ohne Worte sagen: Hier, Eddie, kannst schon mal Probe liegen.

Es ist Klitschkos Kampf. Seine Show. Ein Event der Superlative. "Ich brenne", sprüht er vor Vorfreude. Rund 45000 Zuschauer (darunter auch Wladimirs neue Freundin, die US-Schauspielerin Hayden Panettiere) werden heute Abend im Düsseldorfer Fußballstadion erwartet, wenn der 33-jährige Doppel-Champion gegen den 27-jährigen "Fast Eddie" seine Titel der WBO und IBF aufs Spiel setzt. Show Act ist kein Geringerer als Rockstar Marius Müller-Westernhagen.

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WLADIMIR KLITSCHKO

"Dr. Steelhammer", wie der 33 Jahre alte Klitschko ehrfurchtsvoll genannt wird, erblickte in Semipalatinsk (Kasachstan) das Licht der Welt, ist aber Ukrainer. Er lebt abwechselnd in Hamburg, Kiew oder Los Angeles.

Am 16. November 1996 feierte er sein Profi-Debüt - drei Mal musste er sich bislang geschlagen geben, bei seinen 53 Siegen landete er 47 K.o.'s.

Der 2 Meter große und 111 Kilogramm schwere Modellathlet wird seit Jahren von dem US-Amerikaner Emanuel Steward trainiert. 1996 wurde der jüngere der beiden Klitschko-Brüder Olympiasieger in Atlanta (damals noch als Amateur). Von 2000 bis 2003 war er WBO-Champion. Aktuell vereinigt er die Gürtel der Verbände IBF und WBO.

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EDDIE CHAMBERS


Der 27 Jahre alte US-Amerikaner wurde in Pittsburgh geboren und lebt jetzt in Philadelphia.

Er ist 1,85 Meter groß und bringt 95 Kilogramm auf die Waage. Chambers feierte sein Profi-Debüt am 29. Dezember 2000. Seitdem bestritt er 35 Kämpfe, von denen er lediglich einen verlor. 18 Mal beendete Chambers einen Kampf vorzeitig zu seinen Gunsten durch K.o. - eine gute Bilanz.

"Fast Eddie", so sein Kampfname, boxt in der Rechtsauslage. Trainiert wird er von seinem Landsmann Rob Murray. Niemals zuvor boxte er vor einer solch gewaltigen Kulisse wie heute Abend.
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w-cola (20.03.2010)
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Alt 29.05.2010, 10:21
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Standard Vitali Klitschko gegen Albert Sosnowski

Vitali Klitschko - 13 cm größer, 10 kg schwerer!
Heute, 22:10/RTL

13 Zentimeter größer, zehn Kilogramm schwerer: Schwergewichts-Weltmeister Vitali Klitschko (39-2, 37KO) hat seinen Titel beim öffentlichen Wiegen bereits „verteidigt“.



Der polnische Ex-Europameister Albert Sosnowski (45-2-1, 27KO) brachte 101,8 Kilogramm auf die Waage und liegt damit ca. 5 kg unter den Ideal im modernen Schwergewicht. Klitschko wurde in einem Einkaufszentrum in Essen bei stattlichen 112 Kilogramm notiert.
"Albert ist außergewöhnlich gut in Form. Er hat sehr hart trainiert und ist bereit für die WM am Sonnabend," so Promoter Joe DeGuardia, der Sosnowski nach Deutschland begleitet hat. "Wir erwarten mehrere tausend polnische Fans die Albert unterstützen wollen. Damit bekommt Albert einen Heimvorteil. Er wird sich genau an seinen Kampfplan halten und ich bin mir sicher eine reale Chance auf den Sieg zu haben. In jedem Fall werden wir die Fans gut unterhalten“, so DeGuardia.

Neben Star Boxing haben sich Keyspan Media (Poland) und Matchroom Sport (UK) Anteile an der Börse des 31 Jahre alten Polen gesichert. Da Sosnowski für einen Bruchteil der Börse, die man zuvor Valuev angeboten hat (1,5 Mio €), eingesprungen ist, bleibt bei dem Herausforderer kein Vermögen hängen. Eine Möglichkeit an das große Geld zu kommen bietet sich nur nach einem Sieg über Vitali Klitschko. Die Buchmacher setzen allerdings keinen Cent auf den Polen. Bei einigen Portalen stehen die Kurse 10:1 gegen Sosnowski.

Kampfrekorde:
Vitali Klitschko gewonnen 39 (KO 37) - verloren 2 (KO 2) - unentschieden 0
Albert Sosnowski
gewonnen 45 (KO 27) - verloren 2 (KO 1) - unentschieden 1
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Kuno Parschunke (16.10.2010)
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Alt 11.09.2010, 08:29
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Klitschko trifft erneut auf Angstgegner Peter



Provokationen bei der Pressekonferenz oder Psychospielchen beim öffentlichen Box-Training: In den Tagen vor dem WM-Kampf heute Abend in der Frankfurter Fußball-Arena gegen Samuel Peter (22.10 Uhr/RTL live) waren Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko (34) fast alle Mittel recht, um den vier Jahre jüngeren Herausforderer aus Nigeria zu verunsichern. Die psychologische Kriegsführung hat auch einen Grund: Im ersten Aufeinandertreffen vor fünf Jahren stand Klitschko am Rande einer Niederlage. Drei Mal war der Weltmeister aus der Ukraine, der heute die Titel der Verbände IBF und WBO verteidigt, am Boden. Trotzdem gewann er den Kampf knapp nach Punkten. Vor dem zweiten Duell provozierte Klitschko nun den Herausforderer aus Nigeria. "Du darfst die Gürtel mal berühren und mal halten, mehr aber nicht", sagte er und wedelte mit den WM-Gürteln vor Peters Nase herum.

Zweifel an seinem Sieg hatte er laut eigener Aussage damals und auch heute nicht. "Ich werde alles tun, um den Kampf vorzeitig zu beenden", sagte Klitschko. Sein Gegner, der 27 seiner 34 Kämpfe vorzeitig gewann und nur drei Mal verlor, zeigte sich erstaunlich ruhig. "Ich lasse die Fäuste sprechen und werde mir die Titel holen", sagte Peter, der als Ersatz für den russischen Pflichtherausforderer Alexander Powetkin eingesprungen ist, weil dieser den vorgelegten Kampfvertrag nicht unterschreiben wollte.

Klitschkos Coach Emanuel Stewart geht von einem "K.o innerhalb von vier, fünf Runden" aus. Wie man Peter vorzeitig besiegt, hat Wladimirs fünf Jahre älterer Bruder Vitali vor zwei Jahren bereits gezeigt: Bei Klitschkos Rückkehr nach fast vier Jahren Pause gab der damalige WBC-Weltmeister Peter nach der 8. Runde entnervt auf.

YouTube - Weightin: Wladimir Klitschko vs Samuel...
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Kuno Parschunke (16.10.2010)
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Alt 12.09.2010, 13:15
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Klitschko demontiert Peter: Der Nächste, bitte!


Wladimir Klitschko präsentiert seine WM-Gürtel.
Foto: dpa


Noch nie hat Wladimir Klitschko einen größeren Jubelsturm ausgelöst als bei seinem K.o.-Sieg über Samuel Peter. 43 000 Zuschauer in der Frankfurter Commerzbank-Arena explodierten geradezu, als der Box-Weltmeister den Herausforderer in der zehnten Runde zu Boden katapultierte.



Klitschko ist weiterhin Weltmeister von IBF und WBO und schraubte seine Bilanz damit auf 55 Siege und 49 K.o. "Ich boxe gern. Es ist das, was ich im Leben am besten kann", lautete das Fazit des Champions aus der Ukraine, den 9,7 Millionen TV- Zuschauer bei RTL sahen. Was als technischer K.o. in die Wertung einging, weil der amerikanische Ringrichter den Kampf noch während des Sturzfluges von Peter abbrach, war eigentlich ein lupenreiner K.o. Denn der Unparteiische hätte den 30-Jährigen mehrfach in Zeitlupentempo auszählen können: Nach dem ersten Knockout seiner Profi-Karriere rührte sich der "Nigerianische Alptraum", wie sich der 109-Kilo- Brocken selbst nennt, knapp zwei Minuten nicht mehr.

Der kompakte und trotz Abmagerungskur übergewichtige Nigerianer war danach derart aus der Spur, dass er nicht mehr zur abschließenden Pressekonferenz erschien. An seinen markigen Worten, er werde Klitschko spätestens in der sechsten Runde auf die Bretter befördern und für sein unattraktives Mädchenboxen bestrafen, hatte er sich verschluckt. In keiner Phase war der zwölf Zentimeter kleinere Herausforderer Klitschko gewachsen. Permanent drosch der Champion Peter seine Linke und erstmals in nie gesehener Häufigkeit auch seine hammerharte Rechte an den Kopf, so dass dieser mehrfach durch den Ring schwankte.

"Klitschko hat gezeigt, dass er der Beste der Welt ist", befand Peter-Manager Ivaylo Gotzev kleinlaut. Fünf Jahre zuvor hatte Wladimir bereits nach Punkten gegen Peter gewonnen, doch der Nigerianer schlug ihn dabei dreimal zu Boden. "Ich habe die Geschichte vor fünf Jahren nicht vergessen", berichtete der 34- jährige Ukrainer, der vom gegnerischen Lager als Todgeweihter verspottet worden war.

Es gab aber nicht nur Jubelstürme. Pfeifkonzerte hallten mehrfach durch das überdachte Fußballstadion. Grund: Beide Akteure klammerten und rangelten derart häufig, dass flüssiges Boxen nie zustande kam. Klitschko war das egal. "Das war Teil unserer Taktik", erläuterte er. "Ich wollte nicht weglaufen."

Dem Weltmeister behagt ganz und gar nicht, wenn ein Rivale ihn unter Druck setzt. Im Rückwärtsgang ist Klitschko verwundbar. Die Niederlagen gegen Corrie Sanders (2003) und Lamon Brewster (2004) sowie der Fast-K.o. gegen Peter (2005) sind dem Sportwissenschaftler eine bleibende Lehre. Seine schier unbezwingbare Stärke liegt im Distanz-Boxen. Weil sich Peter aber permanent im Vorwärtsgang durch den Ring walzte, drückte ihn Klitschko an seine breite Brust und beraubte ihn so seiner Gefährlichkeit. "Wenn ein Schlag auf meinem Glaskinn gelandet wäre, wäre es zerbrochen", meinte er lächelnd.

Wer als nächstes Opfer vorgeführt werden soll, ist noch nicht entschieden. Der "kleine Klitschko" will am 4. oder 11. Dezember in Deutschland wieder in den Ring klettern; Bruder Vitali ist schon am 16. Oktober in Hamburg gegen den Amerikaner Shannon Briggs dran. Klitschko-Trainer Emanuel Steward sieht das Schwergewicht in einem Dilemma wie noch nie: "Es gibt die Klitschkos und nur die Klitschkos. Und es gibt den Rest."
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Kuno Parschunke (16.10.2010)
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Alt 15.09.2010, 11:22
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Klitschko ist einfach der beste!!
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  #8 (Permalink)  
Alt 29.09.2010, 11:13
Next2Blow (Offline)
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Es gibt keine guten Boxer mehr.
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Alt 15.10.2010, 02:55
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Klitschkos nächstes Opfer

Der Box-Weltmeister aus der Ukraine verteidigt morgen in Hamburg seinen WBC-Gürtel im Schwergewicht. Herausforderer ist Shannon Briggs – im vergangenen Jahr war der noch wegen Dopings gesperrt.



Hamburg Shannon Briggs will eine Sache mal klarstellen. Er, 38, seit Jahren Asthmatiker, sei keineswegs zu alt oder krank, um als Berufsboxer zu arbeiten. Vielleicht hat er deshalb an diesem Tag vor einem größeren Publikum die Oberbekleidung abgelegt, seine respektabel geformte Bauchmuskulatur präsentiert und besonders böse dreingeblickt. "Ja, ich bin Asthmatiker", sagt er. "Ich werde als erster Asthmatiker Box-Weltmeister."

Man wünscht Briggs natürlich alles Gute für sein Leben, gleichwohl sehen die Aussichten für die nähere Zukunft nicht besonders gut aus. Denn um tatsächlich den Gürtel im Schwergewicht zu erobern, müsste er morgen (22.10 Uhr/live bei RTL) Titelträger Vitali Klitschko schlagen. Auch ohne gesundheitliches Handicap und ein paar Jahre jünger wäre das ein durchaus ambitioniertes Vorhaben.

Klitschko erträgt Ankündigungen wie die von Briggs längst ganz gelassen. Es haben sich schon viele wortreich als seine Nachfolger vorgestellt, sie alle wurden vom inzwischen 39-jährigen WBC-Champion recht schnell mit der Realität konfrontiert – die Dominanz von Dr. Eisenfaust und seinem fünf Jahre jüngeren Bruder Wladimir ist schier erdrückend. Den beiden Ukrainern ist das verständlicherweise egal. Sie vermarkten mit der eigenen Firma "Klitschko Management Group" die Kämpfe und schneiden sich so den größtmöglichen Teil vom finanziellen Kuchen ab. Das gilt für Kampfbörsen und lukrative Werbeverträge, vornehmlich auf dem deutschen Markt. Es ist ziemlich gleich, gegen wen sie antreten, was zieht, ist die Marke Klitschko, die Show, die sie dem Publikum bisher immer sehr verlässlich bieten. In den USA spielen sie keine Rolle, auch das Duell gegen Briggs findet dort keine große Beachtung.

Briggs will das freilich ändern und hofft auf Öffentlichkeitsarbeit in eigener Sache. Verbal hat er die Betriebstemperatur bereits erreicht: "Ich habe keine Angst vor Vitali. Er kann mich nicht schlagen, am Samstag gehört der Gürtel mir." Unterstützt wird er von seinem Betreuerstab. Trainer Hermann Caicedo tönt: "Ich kann mir nicht vorstellen, wie Klitschko diesen Kampf gewinnen will. Wir danken ihm, dass er es wagt, gegen Shannon zu kämpfen und uns diese Chance gibt." Zweifel, Briggs könne seine besten Tage vielleicht schon hinter sich haben, lässt man nicht zu. Vor zwölf Jahren stand er zuletzt wirklich im Rampenlicht. Gegen Lennox Lewis kämpfte er um den Titel – und verlor in der fünften Runde durch K.o. Zwischen 2006 und 2007 war er Weltmeister nach Version des Verbandes WBO. Danach mühte er sich immer wieder vergeblich. 2009 bei seinem Comeback wurde Briggs bei einer Dopingprobe positiv getestet und für 90 Tage gesperrt.

Vitali Klitschko gibt sich ganz artig zumindest ein wenig verängstigt und spricht von "einem meiner schwersten Kämpfe in meiner Karriere. Aber ich bleibe Weltmeister". Es klingt wie eine Drohung – nicht nur für Briggs.

You Tube

Geändert von Rohling (15.10.2010 um 19:39 Uhr)
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Kuno Parschunke (16.10.2010)
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Alt 17.10.2010, 18:21
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Klitschkos Gegner liegt auf der Intensivstation

Vitali Klitschko vermöbelt Shannon Briggs zwölf Runden lang derart, dass der Ringarzt Angst um den Herausforderer hatte. Briggs liegt nach dem Weltmeister-Kampf auf der Intensivstation einer Hamburger Klinik - mit Frakturen an beiden Augen.



YouTube - Vitali Klitschko vs Shannon Briggs...
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TwoFace (21.10.2010)
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